Episealer® - Die maßgefertigte Miniprothese bei Knorpelschäden

 

 

 

Wenn Knorpelschäden im Kniegelenk Schmerzen verursachen, stehen Patienten oft vor einem Dilemma: Für biologische Rekonstruktionen ist der Defekt bereits zu tief, für ein künstliches Kniegelenk ist es jedoch noch zu früh.

 

Das Episealer®-System schließt genau diese therapeutische Lücke. Es ist ein individuell angefertigtes Mini-Implantat, welches gezielt nur den geschädigten Bereich – zentimetergenau und gewebeschonend ersetzt.

 

Hierzu wird im Vorfeld durch eine spezielle Software der Knorpelschaden ausgemessen und das Implantat entsprechendem Knorpelschaden angefertigt. Somit ist jede Prothese individuell für den Patienten hergestellt und er selbst nur den beschädigten Knorpel.

 

 

 

 

 

 

 

Indikationen: Wann kommt der Episealer zum Einsatz?

 

Der Episealer wurde speziell für aktive Patienten (häufig im Alter zwischen 35 und 65 Jahren) entwickelt, die unter lokalen Gelenkschmerzen leiden und bei denen konservative Therapien keine Linderung brachten.

 

Isolierte Knorpel- und Knochendefekte: Begrenzte, tiefe Schäden (Fokaldefekte) am Oberschenkelknochen (Femurkondyle) oder im Kniescheibengleitlager (Trochlea).

 

Fehlgeschlagene biologische Therapien: Wenn Voroperationen wie eine Knorpelzelltransplantation (ACT) oder Mikrofrakturierung nicht den gewünschten Erfolg brachten.

 

Gezielte Arthrose-Prävention: Behandlung von Knochen-Knorpel-Läsionen, bevor sich eine großflächige, das gesamte Knie betreffende Arthrose entwickelt.

 

 

 

Vorteile für den Patienten

 

 

 

Der Episealer ersetzten nur den geschädigten Knorpel, im Gegensatz zu einer Vollprothese bei dem großflächig auch gesunden Knorpel entfernt werden muss und die Prothese zu implantieren ist der Episealer mehr ein Präzision Flicken

 

 

 

 

 

Standardprothesen haben eine bestimmte Konfektionsgröße (Standardformen) während die Miniprothese 100 % individuell nach dem Knorpelschaden des Patienten angefertigt wird.

 

 

 

Die natürlichen Strukturen des Kniegelenkes wie die Kreuzbänder und menisci bleiben erhalten

 

 

 

Es besteht eine sofortige Belastbarkeit nach der Operation langwierige Schonphasen sind nicht nötig

 

 

 

Ein späterer Wechsel auf eine Vollprothese bleibt problemlos möglich dann nur ein kleiner Teil des Gelenkes ersetzt worden ist während bei einer Vollprothese stets eine aufwändige Revisionsprothese erfolgen muss.